SPD Elz beantragt Konzept für die Ehrung ehrenamtlicher Tätigkeiten sowie Auskünfte aus dem Hessischen Krebsregister

Der Elzer Gemeindevorstand soll Vorschläge für eine kontinuierliche Ehrung für ehrenamtlich Tätige erarbeiten. Dies ist Inhalt eines der beiden Anträge, die die Elzer SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung vorgelegt hat. Außerdem soll der Gemeindevorstand beim Hessischen Krebsregister eine Auswertung der für Elz gemeldeten Krebsfälle anfordern und im Sozialausschuss vorstellen.

Ohne ehrenamtlich Tätige sind viele Aufgaben der Gemeinden nicht mehr denkbar. Immer mehr Kommunen nehmen dies zum Anlass, um im Rahmen von Ehrenamtsempfängen oder Ehrenamtstagen Personen, die sich im Ehrenamt um ihre Gemeinde verdient gemacht haben, besonders auszuzeichnen. Daher beantragt die Elzer SPD-Fraktion, dass der Gemeindevorstand auch für Elz Vorschläge für eine solche Ehrung erarbeiten soll.

Fraktionsvorsitzender Thomas Lang erklärte dazu, dass Elz in der glücklichen Lage sei, noch über ein großes ehrenamtliches Engagement in den Vereinen, aber auch in Initiativen wie Krankenbesuchsdiensten oder auch bei den Sprachkursen für Flüchtlinge zu verfügen. Allerdings sei auch in Elz festzustellen, dass die Zahl der Personen, die ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen, abnehme.

Durch spezifischen Ehrungen für besonderen ehrenamlichen Einsatz könne man zum einen signalisieren, dass diese Arbeit auch von der Gemeinde wertgeschätzt wird. Andererseits könnte man durch regelmäßige Ehrenamtsempfänge oder Ehrenamtstage auch Werbung für das Ehrenamt betreiben.

In einem zweiten Antrag beantragt die Elzer SPD-Fraktion, eine Auswertung der für Elz beim Hessischen Krebsregister registrierten Krebsfälle anzufordern und im Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales vorzustellen. Immer wieder würden Fraktionsmitglieder auf vermeintliche Häufungen von Krebsfällen angesprochen, erklärte Lang hierzu. Um hier Aufklärung zu erreichen, sollte - im Rahmen des unter Datenschutzgesichtspunkten Möglichen – die beantragte Auswertung sowohl spezifische Krebsarten als auch lokale Häufungen berücksichtigen. Eine transparente Darstellung der Erkenntnisse aus dem Hessischen Krebsregister könnte aus Sicht der SPD-Fraktion dabei sicherlich zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen.