Offener Brief der SPD Elz an die SPD-Mitglieder in Kreistag und Kreisausschuss zur Toilettensituation an der Erlenbachschule

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit Erstaunen und Empörung haben wir als Mitglieder des SPD-Ortsvereins Elz und auch zahlreiche Elzer Bürger/innen einem Bericht der NNP vom 14.03.18 („Schulklo ohne Zwischenwände“) entnommen, dass in der Jungentoilette der Erlenbachschule zahlreiche Trennwände fehlen. Somit sind die Sitztoiletten bis auf zwei größtenteils unbenutzbar. Auch soll die Toilette insgesamt in einem ziemlich maroden Zustand sein. Dieser Missstand dauert nunmehr schon eineinhalb Jahre an. Der Kreis als Schulträger will erst in diesem Haushaltsjahr Abhilfe schaffen.

Die monatelange Verzögerung der Reparaturmaßnahmen ist für die Schüler und deren Elternschaft absolut unverständlich. Sie wird damit begründet, dass man erst die Verursacher der Schäden feststellen wollte. Dies ist der Schulleitung bedauerlicherweise bisher nicht gelungen.

Die Aussage des Sprechers der Kreisverwaltung, es wäre aus Sicht des Landkreises nicht einzusehen, diesen Schaden ohne Konsequenzen zu beseitigen, ist aus unserer Sicht eine Unverschämtheit. Damit nimmt der Landkreis die gesamte Schulgemeinde quasi in Sippenhaft für einen angeblichen Vandalismus. Dieser werde vom Landkreis unterstellt, obwohl sich dies zumindest nach der Darstellung durch die stellvertretende Schulleiterin noch nicht einmal beweisen lässt.

Vielmehr wäre bei einer direkten Beseitigung der Schäden die Reparatur wesentlich kostengünstiger gewesen. So habe sich die Notwendigkeit des Herausnehmens der Trennwände erst dadurch ergeben, dass der zunächst kleine Schaden nicht repariert wurde und mit der Zeit immer größer wurde, so die Aussage von Frau Kallenbach in der NNP.

Auf jeden Fall ist die Hinauszögerung der Wiederherstellung normaler Zustände in der Jungentoilette aus Gründen der Schulordnung und der Hygiene völlig inakzeptabel.

Wir bitten Euch daher als Mitglieder des Kreistags und des Kreisausschusses, Euch umgehend für die schnellstmögliche Beseitigung der unzumutbaren Zustände spätestens bis zum Ende der Osterferien einzusetzen. Ein Abwarten bis zu den Sommerferien oder später ist den Betroffenen nicht mehr zu vermitteln.

Wir danken Euch schon jetzt für eure Bemühungen und hoffen, dass Ihr einen schnellen Erfolg haben werdet.

Mit freundlichen Grüßen

(Thomas Lang)

Ortsvereinsvorsitzender